Evaluation

Um zu überprüfen, welchen Nutzen der Versorgungsansatz hat, erfolgt die Durchführung einer Pilotstudie in Form einer propektiven, randomisierten, 3-armigen Pilotstudie. 

Dafür werden insgesamt 120 Patienten über 12 Monate begleitet. Die Patienten gehören einer der folgenden Patientengruppen an:

 

Interventionsgruppe

- Patienten mit telemetrischen Implantat und telemedizinischer Nachsorge

- die Ärzte tragen Ihre Behandlungsinformationen in die Patientenakte ein und haben gegenseitig Einsicht

- es erfolgt eine tägliche (werktags) Ansicht und Bewertung der telemetrischen Information und Benachrichtigung der Ärzte im erforderlichen Fall durch eine speziell geschulte Krankenschwester

- es erfolgt eine regelmäßige Schulung der Patienten hinsichtlich des Umgangs mit der Erkrankung

 

Kontrollgruppe 1

- Patienten mit telemetrischen Implantat und telemedizinischer Nachsorge,  

- die Ärzte tragen Ihre Behandlungsinformationen in die Patientenakte ein, haben jedoch gegenseitig keine Einsicht (zu Auswertungszwecken)

- es erfolgt keine tägliche (werktags) Ansicht und Bewertung der telemetrischen Information und Benachrichtigung der Ärzte im erforderlichen Fall durch eine speziell geschulte Krankenschwester

- es erfolgt keine regelmäßige Schulung der Patienten hinsichtlich des Umgangs mit der Erkrankung

 

Kontrollgruppe 2

- Patienten mit nicht telemtrischem Implantat,  

- die Ärzte tragen Ihre Behandlungsinformationen in die Patientenakte ein, haben jedoch gegenseitig keine Einsicht (zu Auswertungszwecken)

- es erfolgt keine tägliche (werktags) Ansicht und Bewertung der telemetrischen Information und Benachrichtigung der Ärzte im erforderlichen Fall durch eine speziell geschulte Krankenschwester

- es erfolgt keine regelmäßige Schulung der Patienten hinsichtlich des Umgangs mit der Erkrankung

 

Als primärer Endpunkt wird die krankheitsbezogene Lebensqualität der Patienten untersucht. Daneben erfolgt aber auch eine vergleichende Auswertung der Krankenhausaufenthalte, der Mortalität, der Entwicklung der Risikofaktoren, der Entwicklung des Selbstmanagements, dem Verhältnis von Routine- und Notfallversorgung sowie der Akzeptanz und Zufriedenheit seitens der Ärzte.

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