Hintergrund

Patienten mit einer chronischen Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und kardialem Implantat* müssen aufgrund Ihrer Erkrankung häufig verschiedene Ärzte aufsuchen. Der Austausch der Behandlungsinformationen zwischen Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus z.B. über Medikationsänderungen oder Implantateinstellungen spielt dabei eine wichtige Rolle für die optimale Behandlung. Jedoch kommt es immer wieder vor, dass einem Arzt die Behandlungsinformationen von anderen mitbehandelnden Ärzten aufgrund der dezentralen Datenvorhaltung nicht vorliegen.

Ferner treten bei den Patienten häufig sogenannte Dekompensationen auf. Diese erfordern ein schnelles ärztliches Eingreifen. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass Patienten oftmals nur unzureichend über Dekompensationssymptome und den Umgang mit ihrer Erkrankung informiert sind. Und manchmal kann es auch sein, dass z.B. Schockabgaben durch den Patienten nicht gemerkt werden. Ein frühzeitiges Eingreifen ist in diesen Fällen nur schwer möglich.

Auch die gegenwärtige Entwicklung der sinkenden Verfügbarkeit von Fachärzten in ländlichen Regionen erfordert neue Versorgungsansätze.

Diese Aspekte führen zu einer deutlichen Einschränkung der Versorgungskontinuität und/oder -qualität.

Weitere Informationen